
Auch im Obedience nimmt das Clickertraining an Bedeutung zu. Sowohl für den Aufbau der Grundstellung und einer schönen Fußarbeit, als auch für die geforderten Übungen der jeweiligen Klasse bietet sich der Einsatz des Clickers an. Im Folgenden möchte ich einige Grundübungen und deren Aufbau erläutern.
Fußarbeit

Die Fußarbeit ist die wichtigste Übung im Obedience. Eine unsaubere Grundstellung führt zu Punktabzug in jeder Übung. Meine Hunde lernen die Grundstellung mit Hilfe des Handtargets. Bei kleinen Hunden bietet es sich an im knien anzufangen oder einen Targetstick zur Hilfe zu nehmen. Wie man den Hund mit dem Handtarget in die Grundstellung führt und wie alle Hilfen später wieder abgebaut werden, ist auf Denise Nardellis DVD „Der Trick mit dem Click“ sehr genau erklärt. Sehr empfehlenswert!
Die Box

Die Box ist ein 3x3 Meter großer Quadrat das mit vier Pylonen markiert wird. Der Hund soll aus Entfernung in die Box geschickt werden und sich auf Kommando hinlegen. In der Beginnerklasse und Klasse 1 darf eine Leine in die Box gelegt werden. Das kann man sich zu nutze machen und die Leine als Target benutzen. Der Hund soll also lernen zur Leine zu laufen. Diese Übung lässt sich hervorragend shapen. Wenn der Hund zuverlässig zur Leine läuft, kann man die Leine in die Box legen und langsam die Distanz vergrößern. Gelegentlich kann der Hund im Training ins Platz gerufen werden.
Der Apport

In jeder Prüfungsklasse begegnet man dieser Aufgabe. Sei es Apport auf ebener Erde, Apport über die Hürde, Metallapport, oder Richtungsapport. Auch hier bietet es sich an die Übung zu shapen bis der Hund das Apportel in die Schnauze nimmt und hält. Nun kann man den Hund in die Grundstellung rufen. Wenn der Hund zuverlässig mit dem Apportel in die Grundstellung kommt und es hält, kann man beginnen ihn zum Apportel zu schicken. Sitze der ganze Ablauf, kann das Apportel in immer größerer Entfernung ausgelegt werden.